Geflüchtete bringen Zukunft mit

Dritter Arbeitsmarkt
Foto: Münchner Wochenanzeiger / Patricia Prankl

„Wir haben ein zerfleddertes Rechtssystem“, so Norbert J. Huber, das Aufenthaltsrecht werde teilweise alle zwei bis drei Monate modifiziert – dies sei sehr schwierig für die Berater. Auch der Betreuungsschlüssel von 1:150 in den Unterkünften ist problematisch.
Drei Betreuer kümmern sich um 500 Flüchtlinge und ihre persönlichen Belange. Diese umfassen nicht nur den Aufenthaltsstatus, sondern auch Themen wie Kinderbetreuung und Beschäftigung – keine gute Voraussetzung für einen guten Start in einem neuen Land.
„Wenn wir schon am Anfang Probleme haben, löst das weitere Folgeprobleme aus“, warnt Huber, daher müssen die Rahmenbedingungen optimiert werden.

„Wir brauchen langfristige Perspektiven und müssen alle Spielräume ausnutzen“,
sagt Josef Schmid, der Referent für Arbeit und Beschäftigung und Zweiter Bürgermeister der LHM.
„Es ist wichtig, dass wir als Gesellschaft und Wirtschaft die Chance sehen, die wir in diesen zu uns kommenden Menschen finden“, so Schmid weiter. Aus dem Zuzug von Flüchtlingen könnte man eine echte „Win-Win-Situation“ für alle machen:
Die Flüchtlinge finden Sicherheit, die Münchner die für ihren Wohlstand fehlenden Kräfte. Auch die Erfahrung der bayerischen Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer bestätigt: „Es kommen hochqualifizierte und befähigte Menschen zu uns“.

Wie können Migranten zügig in den Arbeitsmarkt eingebunden werden?
Auf Einladung der Münchner Wochenanzeiger diskutierten Mitte Juni 2015 darüber u.a. Bürgermeister Josef Schmid, Norbert J. Huber, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtspflege und Geschäftsführer der Caritas-Zentren München Stadt/Land, Arbeitsagentur-Chef Harald Neubauer, Lothar Semper (Handelskammer), Hubert Schöffmann (IHK) und Waltraud Lucic vom Münchner Lehrerinnen- und Lehrerverband.

Lesen Sie hier die vollständige Berichterstattung.

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