„Soziale Teilhabe“ – Das neue Bundesprogramm für Langzeitarbeitslose

Soziale Teilhabe
Anette Farrenkopf, neue Geschäftsführerin des Jobcenter München und ihre Stellvertreterin Sabine Schultheiß gemeinsam mit den Projektbeauftragten des Jobcenters: Monika Stephan und Stefanie Gruber. Foto: Arge Freie / Annetta Buttitta

Die Arge Freie begrüßt die Bewerbung des Jobcenters München und freut sich über die Bemühungen des Jobcenters, zusätzliche Fördermittel des Bundes nach München zu holen.
Für Norbert J. Huber, Sprecher der Arge Freie und Geschäftsführer der Caritas-Zentren München Stadt-Land ist das neue Projekt „ein weiterer Schritt nach vorne“, zielt es doch darauf ab, für sehr arbeitsmarktferne Personen soziale Teilhabe zu ermöglichen:
„Wir müssen in München alles tun, um langzeitarbeitslose Menschen zu unterstützen und sie in unsere Gesellschaft zu integrieren“, so Huber, denn „auch wer lange arbeitslos ist, will an der Gesellschaft teilhaben“.

Für Huber heißt Arbeitsmarktpolitik auch, den betroffenen Personen überhaupt eine Chance der sozialen Teilhabe zu ermöglichen. Daher will die Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege mit ihren sozialen Betrieben und Diensten den Langzeitarbeitslosen eine Hilfe sein und stellt sich als potenzieller Arbeitgeber für dieses Projekt zur Verfügung. Die Wohlfahrtsverbände beschäftigen in ihren 1200 Diensten rund 12600 Menschen.

Auch die Landeshauptstadt München kooperiert mit dem Jobcenter. Dabei geht es insbesondere um die vorgesehenen begleitenden Aktivitäten, wie beispielsweise Angebote zur Gesundheitsorientierung, Qualifizierungsmaßnahmen aber auch sozialpädagogische Betreuung.

Das Programm richtet sich an Menschen, die trotz der guten Konjunktur noch keinen Einstieg in den Arbeitsmarkt finden konnten. Dabei liegt der Fokus auf zwei besonders hilfsbedürftigen Zielgruppen: Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Familien mit minderjährigen Kindern.
Das Jobcenter München hofft mit seinen Kooperationspartnern auf mindestens 100 geförderte Arbeitsplätze über einen Zeitraum von drei Jahren.

Hier finden Sie nähere Informationen zum Programm „Soziale Teilhabe am Arbeitsplatz“.

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